Leseprobe: Paula & Päuli

Schule während der Wirtschaftskrise

Als ich alt genug war, begann auch für mich die Schulzeit. In der ersten Klasse hatte ich eine Lehrerin, welche ich gut mochte. Solange es warm genug war, ging ich jeweils barfuss zur Schule, um die Schuhe zu schonen. Für mich war dies vor allem im Rechnen ganz praktisch, denn ich zählte und rechnete dann mit den Zehen. Allerdings mochte ich auch mit dieser etwas eigenartigen Methode das Schulfach Rechnen überhaupt nicht. Dafür liebte ich die Singstunden.

Nach drei Jahren musste ich das Schulhaus wechseln und bekam nun auch einen Lehrer. Hier war ich vor allem im Fach «Fahrplanlesen» sehr gut. Das mussten wir damals wirklich noch lernen. Wieder etwas später bestand ich die Aufnahmeprüfung für die Sekundarschule, flog aber nach einem Vierteljahr bereits wieder raus. Die Kinder armer Leute liess man nicht so gerne in die Sekundarschule.